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Lehre

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Aktuelles aus unserer Klinik

Kinderchirurgin Prof. Dr. Stefanie Märzheuser (2.v.r.) macht mit ihrem Team am Tag des brandverletzten Kindes auf die notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen aufmerksam.

Tag des brandverletzten Kindes am 7.12. in der Kinderchirurgie der Unimedizin

Gerade war es noch gemütlich: Während es draußen kalt und nass ist, wird drinnen ein heißer Tee oder Kaffee aufgebrüht, die Kerzen auf dem Adventskranz werden angezündet, die Kekse in den Backofen geschoben und die Lichterketten des Weihnachtsbaums an die Mehrfachsteckdose angeschlossen. Dann greift das Kind nach den Keksen auf dem heißen Blech, zieht sich an der Tischdecke mit den frisch gefüllten dampfenden Tassen hoch oder spielt mit der ungesicherten Steckdosenleiste und es passiert. In Deutschland müssen jedes Jahr mehr als 7.500 Kinder unter 15 Jahren aufgrund eines Verbrennungs- und Verbrühungsunfalls stationär behandelt werden. Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ verweist unter dem Motto

„Verbrannt, verbrüht – was nun?“ auf die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einer Verbrennung oder Verbrühung.

Prof. Dr. Stefanie Märzheuser, Direktorin der Klinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Rostock, ist auch Präsidentin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V..  In dieser Funktion rückt sie die Kindersicherheit in den Fokus der Gesellschaft: „Im Falle eines Verbrennungs- oder Verbrühungsunfalls eines Kindes ist die Erstversorgung entscheidend. Nach Alarmieren des Notarztes über die 112 sollten kleinere Verletzungen zur Schmerzlinderung für circa zehn Minuten mit handwarmem Wasser gekühlt werden, bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei einer Verbrühung muss die durchnässte Kleidung sofort ausgezogen werden, auch die Windel. Bei einer Verbrennung sollte die eingebrannte Kleidung auf keinen Fall selbst entfernt werden. Und das Kind bitte nicht kalt abduschen, denn da besteht akute Unterkühlungsgefahr.“

Für die Advents- und Weihnachtszeit bittet das Team der Kinderchirurgie auf die zusätzlichen Unfallquellen im Haushalt zu achten. Vor allem kleine Kinder sind gefährdet, die Neugier ist groß und Gefahren werden nicht erkannt. Die Behandlung von Verbrennungen und Verbrühungen ist oft schmerzhaft und langwierig. Aber das Team lässt die betroffenen Kinder und ihre Angehörigen in dieser schwierigen Situation nicht allein.

Erste Hilfe für Verbrennungen und Verbrühungen auf einen Blick:

Flammen mit Wasser oder einer Decke löschen

Bei Stromunfällen den Stromkreis abschalten und Eigensicherung beachten 

Ruhe bewahren 

Bei schweren Verletzungen Notruf 112 alarmieren 

Bei kleineren Verletzungen Kinderarzt aufsuchen

Die eingebrannte Kleidung nicht entfernen

Die durchnässte Kleidung sofort ausziehen, auch die Windel

Kleinere Verbrennungen ca. 10 Minuten mit handwarmem Wasser (20 Grad) kühlen

Nur die verletzten Stellen kühlen, nicht kalt duschen

Großflächige Verbrennungen (mehr als 15% der Körperoberfläche) nicht kühlen

Neugeborene, Säuglinge und bewusstlose Kinder nicht kühlen

Nicht am Kopf oder am Rumpf kühlen

Niemals Hausmittel wie Öl, Mehl oder Zahnpasta auf Brandwunden geben

Mehr Informationen für Eltern bietet der Verein Paulinchen e.V.

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Gruppe auf dem Spielplatz

Kindersicherheitstag an der Unimedizin Rostock

Bewegung und Sport - aber sicher!

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Bei Prof. Dr. Stefanie Märzheuser (l.) fühlen sich Marco und Anna, die Eltern der kleinen Patientin Mara, sehr gut aufgehoben.

Morbus Hirschsprung - Hoffnung für verzweifelte Eltern

Auf seltene Fehlbildung spezialisiert

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